Die Öl-Eiweiss-Kost nach Dr. Budwig
Die Ernährungswissenschaftlerin Frau Dr. Johanna Budwig entdeckte während Ihrer Arbeit in der Fettforschung, daß hochungesättigte Fettsäuren in Kombination mit schwefelhaltigem Eiweiss ausschlaggebend für eine funktionierende Zellatmung sind. Zusammen mit schwefelhaltigem Eiweiss spielen Fettsäuren die entscheidende Rolle bei der Sauerstoffaufnahme sowie –verwertung der Zelle, bei Wachstumsprozessen, Blutbildung etc..
Weiterhin wird der Körper dadurch in die Lage versetzt, Elektronen aufzunehmen, wodurch die natürliche Zellatmung angeregt wird. Wir Menschen sind Heliotropen, d. h. „Lichtwesen“, die das Licht mit seinen Elektronen benötigen, damit der Gesamtorganismus und die Zellteilung richtig funktionieren kann.
Die Bedeutung und Umsetzung der Öl-Eiweiss-Kost für Krebspatienten
Tumorzellen haben einen gestörten Stoffwechsel mit anaerober Verbrennung. Daraus resultiert, daß der Körper übersäuert wird und die Zellteilung nicht mehr richtig funktionieren kann.
Der tägliche Verzehr von Quark und Leinöl bewirkt eine erneute aerobe Verbrennung. Die Übersäuerung wird gestoppt und der Zellstoffwechsel normalisiert sich. Hierbei ist besonders darauf zu achten, daß der Quark mit dem Leinöl vermischt wird. Erst hieraus entsteht das benötigte Lipoproteid, das vom Körper richtig verstoffwechselt werden kann.
Unterstützend und entsäuernd wirkt der Verzehr von basischen Lebensmitteln (Obst, Gemüse, Salat, Buchweizen u. v. m.).
Das im Rahmen der Öl-Eiweiss-Kost auf Fleisch, Zucker und andere Säurebildner komplett verzichtet werden muss, versteht sich von selbst.
Besonders hervozuheben ist hierbei der vollständige Verzicht auf Fleisch- und Wurstwaren, der den Körper übersäuert und den Krebszellen erst das benötigte Milieu schafft, um sich ungehemmt teilen zu können.
Auch ein vollständiger Verzicht auf Zucker ist unumgänglich. Krebs führt einen eigenen Stoffwechsel im Körper und braucht zur Zellteilung Zucker!
Zucker ist zwar süß, wird aber sauer verstoffwechselt. Vermeiden Sie alles, was in irgendeiner Form Zucker enthält!
Entdeckung und Grundlagen der Öl-Eiweiss-Kost
- negativ geladene, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (muF) sind Bestandteil der Zellmembran
- im Zellkern befinden sich positiv geladene schwefelhaltige Eiweissverbindungen
zusammen sind sie wichtig für die Sauerstoffaufnahme der Zelle
- das Zusammenspiel von mehrfach ungesättigten Fettsäuren und schwefelhaltigen
Eiweissverbindungen ist Voraussetzung für eine optimale aerobe Zellatmung und eine
geregelte Zellteilung
- ein Mangel an mehrfach ungesättigten Fettsäuren führt zu Sauerstoffmangel in der Zelle,
anaerober Verbrennung und gestörtem Zellstoffwechsel
Die Bedeutung von Entgiftung und Entsäuerung
Entgiftung! Ein Wort, das heutzutage in aller Munde ist. Aber was genau versteht man unter Entgiftung und warum ist sie in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je? Zum einen liegt es wohl daran, daß unser Körper vielen Belastungsfaktoren ausgesetzt ist, die eine große Herausforderung für unseren Organismus darstellen. Weiterhin müssen wir uns vorstellen, daß unser Organismus seinen Funktionen nur optimal nachkommen kann, wenn die Zellen untereinander richtig kommunizieren. Dazu benötigen sie Nährstoffe, Vitamine, Spurenelemente und vieles mehr, das über den Blutweg transportiert wird. Dabei ist es jedoch nicht so, daß alle Zellen direkt an das Blutsystem angeschlossen sind, sondern daß sie sich ihre Nährstoffe aus dem extrazellulären Raum (Zwischengewebe) „besorgen“ müssen. Damit die benötigten Substanzen auch zu den Zellen gelangen muss das Gewebe durchgängig sein. Ist das Zwischenzellgewebe voll von Gift- und Abfallstoffen ist dies verständlicherweise nicht gegeben. Es entsteht eine sog. Grundregulations-Störung, die Ursache vieler Krankheiten, bis hin zu Krebs, sein kann.
Damit es dazu erst gar nicht kommen kann, sollten wir schon rein prophylaktisch entgiften/entsäuern (hier spielt natürlich auch das jährliche Fasten eine große Rolle) und nach Möglichkeit Belastungsfaktoren, die unseren Körper auf Dauer vergiften, aus dem Wege gehen. Hat sich eine Krankheit schon manifestiert, ist evtl. chronisch geworden oder ist sogar eine Krebserkrankung entstanden, so ist Entgiftung lebenswichtig!
Nicht nur über die Umwelt nehmen wir diverse Schadstoffe auf, so z. B. Konservierungs- und Farbstoffe (in fast allen Fertiggerichten vorhanden), Pestizide (beinahe alle Obst- und Gemüsesorten, die nicht aus biologischem Anbau stammen, sind pestizidbelastet) und Holzschutzmittel.
Durch falsche, aber auch durch übermäßige Ernährung, fallen „Schad“-stoffe an. Diese müssen von unseren Entgiftungsorganen (allen voran Leber und Niere) zusätzlich zu unseren normalen Stoffwechselprodukten entsorgt werden.
Zusätzliche Schadstoffbelastung durch Nikotin- oder übermäßigen Alkoholgebrauch stellen hohe Anforderungen an unser Entgiftungssystem. Auch Schwermetalle belasten den menschlichen Organismus zusätzlich. Hier vor allem die Belastung mit Quecksilber durch Amalgamfüllungen in den Zähnen. Selbst tote Zähne können noch Schaden anrichten, indem sie ständig Siphanospora-Keime (auch Leichengifte genannt, da sie dort vermehrt vorkommen) bilden, die giftig in unserem Körper wirken. Ich kann Ihnen nur ans Herz legen, sich eingehender mit der Thematik „Gesunde Zähne“ auseinander zu setzen und ggf. einen Ganzheitlichen Zahnarzt zu Rate zu ziehen (Adressen: Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche Zahn-Medizin - GZM - www.gzm.org, oder Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland e. V - BZN - www.bnz.de).
Funktionieren unsere Organe in erforderlichem Maße, so wird es unseren Entgiftungsorganen (Leber, Niere, Lunge, Haut, Darm und Lymphe) gelingen, Gifte zu eliminieren, bevor sie größeren Schaden in unserem Organismus anrichten können.
Spätestens dann aber, wenn ein Entgiftungsorgan geschwächt ist oder die zu entsorgende Schadstoffmenge zu hoch ist, macht sich eine schleichende Vergiftung bemerkbar. Heute oft anzutreffende Symptome wie Schlaf- und Antriebslosigkeit, Migräne u. v. a. können ihre Ursache in einer schleichenden Vergiftung des Körpers haben und sich auf diese Weise äußern.
Ist unser Organismus nicht mehr in der Lage die erforderliche Menge an Schadstoffe auszuscheiden, so wird er sie zuerst ablagern. Als Lagerstätte dient ihm hierzu an erster Stelle unser Bindegewebe. Untersuchungen haben gezeigt, daß hier v. a. Stoffwechselschlacken und Schwermetalle eingelagert werden. Ist auch diese „Deponie“ mit Giftstoffen überlastet, so sucht unser Körper nach neuen Möglichkeiten, die Schadstoffe auszuscheiden. Er bedient sich dann unserer Gelenke, Sehnen und Muskeln und versucht hier die Schad- und Giftstoffe unterzubringen. Da aber weder Gelenke, noch Sehnen und Muskeln als Entgiftungsorgane vorgesehen sind, machen sich erste Symptome (z. B. Muskelschmerzen) bemerkbar.